Die Geschichte von SharePoint – Teil II

2003 war ein super Jahr für Microsoft, die Produktfamilie wuchs und gemeinsames geistiges Arbeiten war der neue Trend. Kurzum: 2003 war die Sternstunde der Collaboration.

Und weil es so schön war, starten wir in unserer SharePoint – Geschichte zweiter Teil mit einem Überblick aller Mitglieder der Office 2003 Familie:

  • Access
  • Excel
  • FrontPage
  • InfoPath
  • Live Communications Server
  • Live Meeting
  • OneNote
  • PowerPoint
  • Project
  • Publisher
  • SharePoint Portal Server
  • Visio
  • Word

In grauer Vorzeit wurden Microsoft-Produkte einzeln vertrieben und angeboten. Dieser Ansatz wurde mit Office 2003 vollständig revolutioniert und auf den Kopf gestellt: Office 2003 war erstmalig als Paketlösung zu haben.

Start-Rampe für echte Collaboration: SharePoint 2003

SharePoint 2003 wurde als die erste integrierte und umfängliche Lösung für den Austausch von Informationen, Daten, Dateien und Websites im Netzwerk entwickelt. Die Funktion des Messaging Servers stand dabei im Fokus der Aufmerksamkeit, generell wurden die Möglichkeiten zur Online Zusammenarbeit weiter verstärkt.

SP 2003 integriert die Fähigkeiten des STS und SPS (siehe Teil 1 unserer SharePoint-Geschichte), damit war es die erste Collaboration-Plattform aus dem Hause Microsoft. Code-Kenntnisse zur Erstellung von Websites waren nicht mehr zwingend erforderlich, durch den Einsatz des Dashboards entstand eine einfache Benutzeroberfläche. Für größere Änderungen kam der SP-Designer als eine Art Tool-Box noch on-top. Nutzern war es so möglich, selbstständig Dateien hinzuzufügen oder wieder zu entfernen, zu kopieren oder zu bearbeiten. Auch weitere Daten einer SP-Website hinzuzufügen wurde vereinfacht. Die Rollenaufteilung zwischen Nutzern und Administratoren wurde so deutlich: Nutzer konnten SP 2003 nutzen und Administratoren konnten SP 2003 verwalten.

Ein Highlight war die Synchronisation von Excel 2003 mit den SharePoint Listen, dies war zuvor nicht möglich und brachte einen großen Mehrwert.

Die Meilensteine von SP 2003

  • „SharePoint-Teamsites“ und neue Funktionen
    Entweder konnte man es lieben oder man hasste es. Wie der Rest von Office XP ist die neueste Version von Microsofts WYSIWYG-Weberstellungstool, FrontPage 2002, stärker in punkto Webdienste integriert, besonders für „SharePoint-Teamsites“, und bietet nun neue Webkomponenten. Außerdem gab es weitere bemerkenswerte neue Funktionen, z. B. an PowerPoint angelehnte Zeichenwerkzeuge, einen Dialog für das Bearbeiten mehrerer Seiten, neue Berichtswerkzeuge, einen Publishing-Assistenten, mit dem Sie Daten per Drag’n’Drop in Kombinationen mit FTP-Clients wie WSFTP oder CuteFTP übertragen konnten und einen Datenbankassistenten.
  • „SharePoint-Server“ und Webkomponenten
    Der „SharePoint-Server“ machte FrontPage zum bevorzugten Werkzeug für interne Webmaster, die damit „SharePoint-Teamsites“ anpassen und kennzeichnen können. Dieser Zusammenschluss von SharePoint mit FrontPage 2002 macht die Erstellung von Foren, Online-Umfragen und im Browser bearbeitbaren Listen für Internet und Intranet einfach.
  • Fotogalerie
    Mit dem Fotogalerie-Assistenten wurde das Veröffentlichen von mehreren Bildern deutlich vereinfacht: Die Verknüpfung mit FrontPage sorgte für eine automatisierte Vorschau bei der auch noch aus vier voreingestellten Designvorlagen das gewünschte Layout gewählt werden konnte. Bei Bildauswahl durch Besucher wurde das einzelne Bild aus der Vorschauseite geladen und als Vollbild angezeigt. Da der Assistent nur eine Seite erstellte, war jedoch die Fotogalerie auf eine geringe Zahl von Bildern begrenzt. Die Möglichkeit für größere Mengen von Bildern mehrere Seiten zu erstellen, wäre wünschenswert gewesen.
  • Website-Verwaltung, Publishing-Assistenten und datenbasierte Websites
    Für Webautoren war die verbesserte Website-Verwaltung vor allem durch die integrierten Zugriffsberichte ein echter Gewinn: So war es ihnen möglich, den Traffic auf ihrer Site mittels FrontPage-Reports für Tage, Wochen und Monate einschließlich Besuchsverlauf, Referer-Domains und URLs, sowie Suchanfragen zu beobachten. Quell- und Zielverzeichnisse der Site konnten durch den verbesserten Publishing-Assistenten leichter angezeigt werden.

Auf besonders große Gegenliebe stieß summa-summarum die neue Oberfläche: Endlich konnten alle Dateien – ganz einfach – per Drag’n’Drop veröffentlicht werden.

Bildnachweise

By |2017-02-08T15:55:50+00:00Dezember 8th, 2014|SharePoint|0 Comments

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